Zahnfleischentzündung

Zahnfleischentzündung

Eine Zahnfleischentzündung (Parodontose) ist eine Erkrankung des Zahnfleisches (Gingiva). Es gibt die akute oder chronische Form der Entzündung, bei der Bakterien, Viren oder Pilze in die Schleimhaut eindringen.

Sehr oft spielt eine ungenügende Mundhygiene eine Kernrolle in der Entwicklung der Erkrankung. Die Gingiva zieht sich von den Zähnen zurück und die Zahnhälse werden frei. Die Zähne können dabei schmerzhaft empfindlich werden. Die gebildeten tiefen Zahnfleischtaschen können mit der Zahnbürste nicht mehr richtig gereinigt werden. Die Zähne können im Laufe der Zeit locker werden und ausfallen. Zu einer Parodontose können auch Fehlstellungen von Zähnen oder gekippte Zähne führen.

Die Diagnose einer Zahnfleischentzündung stellt der erfahrene Zahnarzt oder der Kieferchirurg mittels Untersuchung und Röntgenbild. Eine sofortige Behandlung führt in der Regel die Heilung der Infektion.

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Schlaganfall

Schlaganfall

Schlaganfall ist neben dem Herzinfarkt einer der häufigsten Todesursachen in den Industrieländern.

Ursachen

Ein Schlaganfall wird durch eine Mangelversorgung des Gehirns mit Blut verursacht. Häufig kommt es durch eine Ablagerung (Arteriosklerose), durch einen Blutgerinnsel (Thrombus) oder durch eine Verstopfung (Embolie), zu einer Verengung oder Verschluss eines oder mehrerer Blutgefässe.

Selten kann auch ein Riss (Unfall oder Verkalkung) in einem Gefäss einen Schlaganfall auslösen. In der Folge liegt eine Minderdurchblutung des Gehirns, mit der Konsequenz eines Sauerstoffmangels der Gehirnzellen vor. Hält der Zustand länger als ein paar Minuten an, fangen die betroffenen Gehirnzellen an zu sterben. Ein Schlaganfall ist eine akute lebensbedrohliche Erkrankung und muss sofort in einem Spital mit einer Stroke Unit behandelt werden.

Risikofaktoren

Zu den Risikofaktoren gehört Nikotinkonsum, chronischer Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus und chronisch hohe Cholesterinwerte im Blut. Auch ein zunehmendes Alter und eine genetische Disposition spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung eines Schlaganfalles.

Symptome

Die wichtigsten Symptome eines Schlaganfalles sind plötzlich auftretende sehr starke Kopfschmerzen, auftretende Lähmungserscheinungen, Sprech- und Sehstörungen.

Stroke Units

Stroke Units sind Spezialstationen von Spitälern der Maximalversorgung. Sie verfügen über die notwendigen Gerätschaften und speziell ausgebildetes Personal. Eine sofort durchgeführte Computertomografie (CT) oder eine Magnetresonanztomografie (MRT) bestätigen, ob es sich um einen Schlaganfall handelt oder nicht. Die frühzeitige Behandlung auf einer Stroke Unit verhindert die Wahrscheinlichkeit von bleibende Schäden und senkt die Sterblichkeit der betroffenen Personen.

Therapie

Einen Schlaganfall, der durch einen Gefäßverschluss verursacht worden ist, erfordert therapeutisch eine unverzügliche medikamentöse Thrombolyse. Dadurch wird versucht, den Verschluss durch spezielle Enzyme wieder zu öffnen. Ab einer bestimmten Grösse des Blutgerinnsels wird versucht, den Thrombus durch einen Katheder (Thrombektomie) zu entfernen.

Falls der Schlaganfall durch eine Gehirnblutung verursacht worden ist, wird zunächst versucht die Blutung mittels Medikamenten zu stoppen. Falls dies nicht gelingt oder sich ein zu hoher Druck im Schädel aufgebaut hat, muss durch eine Notoperation die Schädeldecke geöffnet und der Druck entlastet werden.

Rehabilitation

Wenn die Ursach des Schlaganfalls behoben worden ist, wird der Betroffene auf der Stroke Unit permanent überwacht. Dafür steht der Stroke Unit ein ganzes Team von Ärzten, Pflegerinnen und Physiotherapeuten aus verschiedenen Fachrichtungen zur Verfügung.

Fazit

Je nachdem, wie schnell und gut die Erstmassnahmen getroffen worden sind und wie schnell der Betroffene in eine Stroke Unit verlegt worden ist, kann der Betroffene von geringen Beeinträchtigungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Gesundheitsschäden betroffen sein.

Je früher ein Schlaganfall fachgerecht behandelt wird, desto grösser sind die Chancen, dass das Ausmaß der Folgeschäden gering gehalten werden kann.

Wenn Sie Fragen zum Thema Schlaganfall haben, können Sie uns gerne Schreiben. Wir beraten Sie gerne!

Kieferabszess

Kieferabszess

Ein Abszess ist eine Ansammlung von Eiter im Gewebe und verursacht eine druckempfindliche Schwellung und Rötung auf der Haut. Sehr oft treten Abszesse auf der Haut auf und lassen sich gut behandeln. Natürlich kann ein Abszess auch im Kiefer entstehen: Man spricht von einem Kieferabszess.

Ein Abszess kann für den Körper sehr gefährlich werden, wenn sie bestimmte Erreger in den Körper streut. Eine lebensgefährliche Sepsis (Blutvergiftung) könnte unter Umständen entstehen.

Lokalisation

Abszesse können in jedem Gewebe oder in allen Organen des Organismus auftreten. Sie können von stecknadelgross bis zur Grösse einer geballten Fast haben und Schäden verursachen.

Ursachen

Abszesse entstehen durch eine Entzündung oder durch eine Verletzung der Haut, wie z.B. beim Rasieren oder bei einem Insektenstich. Die Bakterien gelangen in den Körper und können bei einem geschwächten Immunsystem nicht mehr erfolgreich bekämpft werden. Die Eiteransammlung bildet eine Kapsel um sich herum und grenzt sich vom umliegenden Gewebe ab.

Sollte bei einer Person sehr oft Abszesse auftreten, sollte die Ursache von einem Arzt abgeklärt werden, da es unter Umständen ein Hinweis auf eine Zuckerkrankheit sein kann.

Behandlung

Kleinere Abszesse reifen, platzen und entleeren sich häufig von selbst und heilen in der Regel, von alleine wieder ab. Nach ein paar Tagen ist die Schwellung mit den Beschwerden wieder weg.

Es sollte auf keinen Fall sollte an dem Abszess herumgedrückt oder aufgestochen werden, um nicht die Bakterien zu verteilen.

Ein Spital sollte in jedem Fall erfolgen, wenn zusätzlich zu dem Abszess noch Symptome wie Fieber, Schüttelfrost oder ein Roter Strich autreten. Das sind Anzeichen einer schwerwiegenden Erkrankung. Der reife Abszess wird zu einem richtigen Zeitpunkt, unter antibiotischer Abschirmung, von einem Arzt aufgeschnitten werden.

Tritt ein Abszess im Mund oder als Kieferabszess auf, muss man zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen.

Therapie

Der Arzt eröffnet den Abszss, unter antibiotischer Abschirmung, zu einem richtigen Zeitpunkt und führt regelmässige Nachkontrollen durch. Eine Zugsalbe können Sie nach Rücksprache mit einem Arzt verwenden.

Prophylaxe

Ein Abszess kann durch die richtige Hygiene vermieden werden. Eine Eiteransammlung kann durch eine gründliche Desinfektion vermieden werden.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Wir beraten Sie gerne. Schreiben Sie uns!

Polypen in der Nase

Polypen in der Nase

Die Entstehung von Polypen in der Nase sind bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Man geht davon aus, dass durch das Einwachsen von Polypen in die Riechspalte und Nasenhaupthöhle Nasenpolypen entstehen. Experten gehen davon aus, dass die Ursache in der Einnahme von Aspirin oder ASS liegt. Die Ursache kann auch eine vergrösserte Nasenmuschel oder eine schiefe Nasenscheidewand sein. Die Behinderung der Nasenatmung führt in der Regel auch zur Einschränkung der Riechfähigkeit.

Behandlung der Polypen

Die Behandlung der Nasenpolypen erfolgt durch eine vierwöchige lokale Therapie mit Kortisonspray. Ein operativer Eingriff kommt beim Ausbleiben der Kortisontherapie ins Spiel.

Die Nasenpolypen werden in Vollnarkose mittels eines Lasers aus der Nasenhaupt- und Nasennebenhöhle unter stationären Bedingungen entfernt.

Haben Sie noch weitere Fragen? Schreiben Sie uns einfach.

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Korrektur von Hautnarben

Korrektur von Hautnarben

Hautnarben entstehen beim Heilungsprozess von Verletzungen der Haut, nach einem Unfall, nach einer Verbrennung oder nach einer Operation. Narben verblassen im Laufe der Zeit und die rötliche Eigenfärbung lässt nach. Gelegentlich werden Narben, aber wulstiger, nehmen an Breite zu und werden schmerzhaft. Um einen Keloid handelt es sich, wenn die ehemalige Grenze der Narbe, durch das Wachstum des Gewebes überschritten wird.

Ästhetisch störende Hautnarben können durch eine Korrektur behandelt werden. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, nach Abhängigkeit des Alters und der Lokalisation, den Narbentyp zu behandeln, wie z.B. chirurgische Nachoperationen, Narben-Pflaster, Narben-Cremes und Laser-Bestrahlungen. Hautnarben, die durch eine Verbrennung entstanden sind, lassen sich sehr gut mit Unterspritzung mit Eigenfett behandeln.

Wenn konservative Methoden zur Narbentherapie nicht zum gewünschten Erfolg führen, sollte über den Einsatz eines Lasers oder einer chirurgischen Therapie nachgedacht werden. Die chirurgische Narbenbehandlung erfolgt in der Regel ambulant in Lokalanästhesie, nach einer eingehenden Beurteilung durch einen Spezialisten.

Nach einem ausführlichen Beratung mit Ihnen zusammen, gehört das Anfertigen von Fotos der Narbe zur Dokumentation als obligat. Nach dem operativen Eingriff werden Sie selbstverständlich auch danach von uns weiter begleitet. Wir beraten Sie gerne über alle gängigen Möglichkeiten, Ihre Narbe zu therapieren.

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Laser en médecine

Laser en médecine

Laser en médecine

L’émission stimulée de rayonnement lumineux fournit le laser pour l’amplification lumineuse. Son nom vient donc de: Amplification lumineuse par émission stimulée de radiations.

La lumière qui en résulte est aujourd’hui utilisée en médecine pour le traitement de la peau ou des tissus plus profonds.

Les différents tissus absorbent différemment la lumière de différentes longueurs d’onde.

L’effet souhaité dans la zone touchée se produit et les effets négatifs sur les tissus environnants restent faibles.

Il existe plusieurs lasers à la pointe de la technologie à usage dermatologique.

Ce qu’il faut, c’est une formation permanente et une formation continue des médecins traitants, de sorte que toutes les méthodes correspondent toujours à l’état actuel de la médecine.

Alter des Menschen

Alter des Menschen

Das maximale Alter des Menschen hat im 19. Jahrhundert um knapp 35 Jahre zugenommen. Massgeblich haben dazu der medizinische und technologische Fortschritt beigetragen. Infektionskrankheiten und chronische Krankheiten können von der Medizin besser behandelt werden.

Die Französin Jeanne Calment wurde mit 122 Jahren, so alt wie niemand mehr mit nachgewiesenen  Dokumenten.

Ob der Mensch einem Limit von einem Alter erreicht, bzw. überschritten hat, kann nicht eindeutig beantwortet werden.

Fachkreise bringen an, dass es keinen Grund gebe, dass der Anstieg der maximalen Lebenspanne sein Limit erreicht habe. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass ehemals festgelegte Altersgrenzen  widerlegt worden sind. Fachkreise sprechen darüber, dass es keine Gene existieren, die das Altern oder den Todeszeitpunkt festschrieben.

Aber der Körperbau des Menschen gibt biomechanische Grenzen und unterliegt der natürlichen Abnutzung. Wichtig zu wissen ist die unterschiedliche Alterung zwischen dem menschlichen Gehirn und dem Körper. Auch Nervenzellen sterben während des gesamten Lebens und dadurch gehen rund 10 Prozent der Nervenzellen verloren. Wenn der Mensch etwas Neues lernt, sorgt die „Plastizität des Gehirns“, dass sich neue Synapsen bilden oder verstärken. Dadurch können Hirnregionen selbst im Alter wachsen und ausgebaut werden. Alte und unnötige Verbindungen werden hingegen getrennt oder schwächer.

Die Menschheit arbeitet hart daran, die Lebenserwartung zu verlängern. Eine nachweisbare obere Grenze ist noch nicht in Sicht. Aber entscheidend ist nicht die Länge, sondern auch die Qualität der Lebens.

Falls Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir beraten Sie gerne!

Listerien

Listerien

Listerien (Listeria monocytogenes) sind Bakterien und kommen in der Umwelt (Pflanzen, Schlamm) allgegenwärtig vor und können in allen Formen von rohen Lebensmitteln vorkommen.

Hervorzuheben wäre ganz besonders Fleisch, Geflügel und Fisch sowie Rohmilchprodukte. Eine nachträgliche Kontamination ist bei erhitzten Produkten (Kochwurst) immer möglich. Auch in Frischgemüse wurden Listerien in nachweisbaren Mengen gefunden.

Listerien stellen für einen gesunden Menschen keine Bedrohung dar. Jedoch können sie für Neugeborene, Kinder, alte oder erkrankte Menschen und immungeschwächte Personen lebensbedrohlich werden.

Eine Infektion mit Listerien verläuft bei einem gesunden Erwachsenen oft symptomlos. Falls die Anzahl der anwesenden Keime eine bestimmte Grenze überschreiten (bei jedem Menschen individuell) kann es zu einer Darmentzündung kommen. Die Symptome entsprechenden denen von Kopfschmerzen, Grippe, Fieber und Erbrechen. Die Inkubationszeit (bis zum Ausbruch der Erkrankung) beträgt im Durchschnitt ungefähr 21 Tage.

Erst vor ein paar Tagen liessen ein deutsches und eine niederländisches Unternehmen alle ihre Fleischprodukte zurückrufen. In Deutschland verstarben zwei Personen an den Folgen verunreinigter Wurstwaren.

Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Lebensmittel die Listerien enthalten, jedoch treten selten die Listeriosen auf. Man geht heute davon aus, dass eine sehr hohe Keimdichte für den Ausbruch der Erkrankung notwendig ist. Einzig allein durch Kochen, Braten, Sterilisieren, Pasteurisieren und sauer eingelegte Lebensmittel töten die Bakterien ab und sind frei von Listerien. Jedoch ist eine nachträgliche Kontamination jederzeit möglich.

Aus den genannten Gründen ist bei einigen Lebensmitteln damit zu rechnen, dass sie Listerien enthalten. Eine Infektion lässt sich deshalb nicht mit völliger Sicherheit verhindern.

Das Infektionsrisiko kann nie mit völliger Sicherheit ausgeschlossen werden, kann aber unter Einhaltung von bestimmten Verhaltensweisen gering gehalten werden:

• Fleisch- und Fischgerichte vollständig garen
• Hackfleisch nicht roh verspeisen
• Rohmilch immer abkochen
• rohe und verzehrfertige Lebensmittel trennen
• Kühlschranktemperatur unter 7 Grad Celsius

Falls Sie noch weiter Fragen zu diesem oder einem anderem Thema aus unserem Blog haben, können Sie uns gerne anschreiben. Wir beraten Sie gerne!