Farbe des Zahnes

Farbe des Zahnes

Wenn nach einer Implantation, nach einer restaurativen oder prothetischen Versorgung die Auswahl der Farbe für die geplante Zahnkrone ansteht, gibt es einiges zu beachten. Neben der Form des Zahnes und der Aufstellung des Zahnes stellt die Farbe des Zahnes einen wichtigen Aspekt in der Gesamtästhetik.

Die natürliche Zahnkrone besteht aus dem gelblichen Dentin und dem grau-transparenten Schmelz und ist aus verschiedenfarbigen Schichten aufgebaut. Der Eindruck über die Farbe hängt von der Beleuchtung und Umgebung ab. Die Auswahl der Farbe sollte nicht in beleuchteten Räumen, sondern an Tageslicht in der Mittagszeit erfolgen. Natürliches Licht enthält alle Farben des Regenbogens („volles Farbspektrum“) und ändert sich je nach Sonnenstand, an der Farbtemperatur und der Intensität („dynamisch“). Künstlich erzeugtes Licht kann dies nicht bieten. Eine Zahnfarbe, die in einem geschlossenen Raum noch gut zu den Nachbarzähnen passt, kann an Tageslicht plötzlich anders aussehen. Zudem sollte der zu bestimmende Zahn mit der Farbe nur kurz angesehen werden, damit der Kontrast nicht nachlässt.

Eine professionelle Zahnreinigung bei der Dentalhygiene beim Zahnarzt ist vor einer geplanten Farbauswahl ratsam. Dadurch werden mögliche Verfärbungen entfernt und eine Fehlbestimmung der Zahnfarbe ist minimiert bzw. ganz ausgeschlossen.

Sie können uns bei Fragen gerne schreiben oder anrufen. Unser Fachpersonal hilft Ihnen gerne!

Bösartige Neubildungen im Mund

Bösartige Neubildungen im Mund

Bösartige Neubildungen in der Mundhöhle bezeichnet man als Mundhöhlenkrebs (Mundhöhlenkarzinom). Betrachtet man das bösartige Gewebe der Mundschleimhaut unter dem Mikroskop, handelt es sich meist um Plattenepithel-Zellen, weshalb Mediziner auch von einem Plattenepithelkarzinom sprechen.

Es ist unumstritten, das Raucher ein erhöhtes Risiko für Tumore und Zahnfleischentzündungen in der Mundhöhle haben. Raucher sollten zu den regelmässigen zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen gehen. Männer sind knapp dreimal so häufig von einem Tumor im Mundraum betroffen als Frauen. Am Anfang der Erkrankung verursacht der Krebs bei den Betroffenen meist keine Beschwerden und entstehende Geschwülste lassen sich nur schwer diagnostizieren. Nur durch speziell ausgebildetes und geschultes Personal lassen sich solche Veränderungen in der Mundschleimhaut früh erkennen und behandeln. Wichtig ist auch die direkte Kommunikation mit dem Untersucher über das Rauchen. Nur so ist eine frühzeitige Erkennung und Therapie von Erkrankungen möglich.

Je früher Mundhöhlenkrebs erkannt und behandelt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für eine Heilung. Der Krankheitsverlauf hängt unter anderem von der Größe, Ausbreitung und Aggressivität des Tumors ab. Insbesondere der Befall von Halslymphknoten spielt eine entscheidende Rolle.

Rund 90 Prozent der Betroffenen mit Neubildungen sind langjährige Raucher. Auch ein übermäßiger Alkoholgenuss fällt bei vielen Menschen auf, die an einem Mundhöhlenkarzinom erkrankt sind. Alkohol- und Nikotinmissbrauch zählen somit zu den wichtigsten Risikofaktoren von Mundhöhlenkrebs. Bei chronischem Tabak- oder Alkoholmissbrauch ist ein bis zu 6-fach, bei Kombination beider Risikofaktoren ein bis zu 30-fach erhöhtes Erkrankungsrisiko vorhanden.

Schlechte Mundhygiene, ein geringer Verzehr von Obst und Gemüse sowie mechanische Irritationen, etwa durch schlecht sitzenden Zahnersatz sind weitere Risikofaktoren. Auch humane Papillomaviren (Warzenviren) können Krebserkrankungen im Mund auslösen.

Noch Fragen? Gerne können Sie uns eine Nachricht schreiben. Wir freuen uns Ihnen helfen zu können!

Herzanfall /- Herzinfarkt

Herzanfall /- Herzinfarkt

Einer der wichtigsten Organe unseres Organismus, ist das Herz. Die moderne Lebensweise, die Ernährung, das Gewicht, das Alter und die  körperliche Fitness beeinflussen massgeblich die Funktionsweise unseres Herzens. Neben dem Schlaganfall gilt der Herzanfall /-infarkt als eine der häufigsten Todesursachen in Europa und der Schweiz. Fachkreise beobachten, dass Menschen bereits ab Mitte des 30. Lebensjahres davon betroffen sein können. Viele unterschätzen die Auswirkungen eines unbehandelten Herzinfarktes. Der Herztod kann auch nach einigen Wochen nach dem eigentlichen Ereignis eintreten. Jeder Hinweis auf einen HI sollte kardiologisch untersucht werden.

Entstehung

Das Herz ist mit Koronararterien(Herzkranzgefässe) durchzogen und wird dadurch mit Sauerstoff versorgt.Das Herz benötigt in Ruhe ca. 6% und bei sportlicher Betätigung ca. 25% des vom Körper produzierten Sauerstoffes. Kommt es nun zu einem Verschluss (Blutgerinnsel) oder zu einer starken Verengung der Blutgefässe spricht man von einem Herzinfarkt. Falls nicht so schnell wie möglich die Versorgung des Herzens mit Sauerstoff gewährleistet wird, können Anteile des Herzens absterben.

In der Rettungsmedizin gibt es die sogenannte „goldene Stunde“, innerhalb dieser Zeitspanne können irreversible Schäden am Herzen begrenzt werden. Wenn einzelne Anteile am Herzen absterben, entsteht dort Narbengewebe, was zu Herzrhythmusstörungen und zum plötzlichen Herztod führen kann.

Ursachen

Die Hauptursache für einen Herzinfarkt gilt die Arteriosklerose und man spricht hier von einer Koronaren Herzkrankheit (KHK). Diese Gewässwankverkalkung ist eine Erkrankung der vom Herzen wegführenden Gefässe (Arterien) zu den einzelnen Organen. Wenn sich an diesen Gefässen Kalk und Fett (LDL-Cholesterin) ablagern entstehen Plaques. Die Ablagerungen engen die Gefässe ein und schränken die Elastizität der Gefässwände. In der Folge kommt es zu Durchblutungsstörungen oder zu einem vollständigen Gefässverschluss.

Symptome

Typische Auslöser für einen Herzinfarkt sind Situationen mit Blutdruckerhöhungen, wie z.B. „unter Stress“ stehen.  Aber der häufigste Zeitpunkt für einen HI ist morgens nach dem Aufstehen und die Betroffenen leiden bereits an einer koronaren Herzkrankheit. Wenn zunächst  die Durchblutung gestört ist, können starke Brustschmerzen (Angina Pectoris) als Vorboten eines HI auftreten.

Spezifische Symptome eines Herzinfarktes

Ein plötzliches und starkes Druckgefühl und Schmerzen hinter dem Brustbein und/oder er linken Brust. Die Schmerzen strahlen in beide Arme, in den Oberbauch und / oder in den Rücken zwischen die Schulterblätter. Die Schmerzen halten länger als ein paar Minuten an.

Unspezifische Symptome eines Herzinfarktes

Angst, Blässe, Atemnot, Schock, Unruhe, Schwindel und Übelkeit

Abklärung

Wenn bei einem Betroffenen der kleinste Verdacht auf eine Angina Pectoris oder einem Herzanfall /-infarkt vorliegt, sollte sofort eine ärztliche Untersuchung eingeleitet werden. Dabei werden zunächst ein EKG (Elektrokardiographie) und eine Laboruntersuchung des Blutes durchgeführt. Das EKG dient zur Lokalisation des Infarktes am Herzen und die Laborwerte (Troponine-T, Troponine-I)zeigen die Schädigung des Herzens. Bei einer Bestätigung eines Herzinfarktes wird eine Echokardiografie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) durchgeführt, um die Infarktgrösse und die Herzfunktion darzustellen.

Eine Untersuchung mit dem Herzkatheter misst die Verschlussstärke von den Herzkranzarterien. Im Zusammenhang mit dieser Untersuchung können gleichzeitig Stents eingesetzt werden.

Eine Magnetresonanztomografie des Herzens kann ebenfalls zusätzliche Informationen zur der  Schädigung des Herzens liefern.

Risikofaktoren

Risikofaktoren für eine Arteriosklerosesind Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Nikotin, Übergewicht, Schlafapnoe und Fettstoffwechselstörungen (u.a. LDL-Cholesterin). Zusätzlich kommen ungesunde Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress hinzu. diese Risikofaktoren.

Leider spielt nach neuen Studien zufolge auch eine erbliche Belastung eine wichtige Rolle.

Prävention

Um sein Risiko an einen Herzanfall /-infarkt zu erleiden kann man durch einige Punkte erheblich senken:

Ein gesunder Lebensstil mit gesunder, ausgeglichener Ernährung und regelmässiger Sport kann bereits das Risiko deutlich erniedrigen.

Wünschen Sie noch weitere Informationen zu einem Herzinfarkt? Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht.

Wir beraten Sie gerne!

Strahlentherapie

Strahlentherapie

Patienten mit einer geplanten Strahlentherapie solltensich vorher einer zahnärztlichen Untersuchung unterziehen. Zahn- und Zahnfleischprobleme sollten vor Beginn der Therapie behoben werden.

Unbehandelte Zahnfleischentzündungen oder ausstehende Sanierung können während der Therapie zu einer unkalkulierbaren Infektionsquelle werden. Die Begründung dafür ist, dass die Zellen der Mundschleimhaut sich sehr häufig teilen und ist deshalb empfindlich für Nebenwirkungen einer Chemotherapie.

Das Risiko ist von der Art der verwendeten Medikamente und der eingesetzten Dosis abhängig. Ein sehr hohes Risiko stellt die sogenannte Hochdosis-Behandlung. Eine Strahlentherapie wirkt sich ebenfalls negativ auf die Schleimhäute, wenn das Strahlenfeld den Kopf-Hals-Bereich mit erfasst. Zusätzlich ist auch die angesetzte Gesamtdosis für den Ausbruch der oralen Mukositis ausschlaggebend.

Die „orale Mukositis“ ist eine Entzündung der Mundschleimhaut. Erste Anzeichen für die Entzündung sind Rötungen, Schwellungen und Brennen im Mundraum. Viele betroffene Patienten reagieren nach einer Krebsbehandlung empfindlich auf heisse oder scharfe Speisen.

Die ausgeprägte Form der oralen Mukositis zeichnet sich mit schmerzhaften Ulzerationen im Mund aus. Auf der durch die Krebstherapie geschädigten Schleimhaut breiten sich die Krankheitskeime aus. Essen und Trinken wird für den Betroffenen durch die stark angegriffene Mundschleimhautschmerzhaft und führt zu einer Abnahme des Ernährungszustands. In der Regel heilen in den ersten Wochen nach der Behandlung die Beschwerden wieder von alleine ab. Aber eine gute Mundhygiene hilft, wenn bereits Schleimhautprobleme aufgetreten sind.

Risiko für entsprechende Nebenwirkungen steigt zudem durch den Konsum von Alkohol und Rauchen. Auch Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus oder eine Langzeittherapie mit Cortison steigert das Risiko einer oralen Mukositis.

Gerne können Sie uns bei Fragen kontaktieren. Unsere Experten sind speziell für Herdabklärungen im Kopf-Hals-Bereich ausgebildet und helfen Ihnen gerne weiter!

Zahnärztliche Behandlungen im Ausland

Zahnärztliche Behandlungen im Ausland

Patienten, die für zahnärztliche Behandlungen ins Ausland reisen, können viel Geld sparen – aber es ist Vorsicht geboten. Implantate, Prothesen, Brücken und Kronen können teilweise für ein Bruchteil der inländischen Preise aus dem Ausland erworben werden.

Zunächst ist es sehr wichtig, dass der Patient mit dem Behandler in der gleichen Sprache spricht. Zahnmedizin ist eine Vertrauenssache und setzt uneingeschränkte Kommunikation beider Parteien voraus. In der Regel müssen die Patienten die gesamte Rechnung im Ausland in Bar begleichen. Bei Ihrem heimischen Zahnarzt ist bei höheren Kosten eher eine Ratenzahlung die Regel.

Es gibt nur innerhalb der Europäischen Union eine zweijährige Gewährleistungspflicht für Zahnersatz. Der Patient muss bei aufgetretenen Problemen oder für die Nachsorge wieder den gleichen Behandler im Ausland aufsuchen. Dies ist natürlich mit zusätzlichen Kosten der An- und Abreise verbunden.

Viele Zahnärzte aus dem Ausland berechnen die Nachsorge- und Kontrolltermine zusätzlich ab. Normalerweise können Patienten im Inland auch nach den zwei Jahren den Behandler aufsuchen und die Arbeiten bleiben nachvollziehbar.

Wenn es zu einem Rechtsstreit kommen sollte, muss dieser im ausländischen Gerichtsstand durchgeführt werden. Einige Rechtsschutzversicherungen haften nur für das Inland und der Patient muss die Rechtskosten aus der eigenen Tasche bezahlen.

Patienten, die sich interessieren, den Zahnersatz im Ausland anfertigen zu lassen, sollten die zusätzlichen Kosten der Reise, Unterkunft, Nachbesserungen, Nachsorge und die teilweise fehlende Garantie der Behandlungen mit einkalkulieren. Oft müssen Nachbesserungen am Zahnersatz erfolgen, wenn der Patient beruflich oder privat nicht kurzfristig verreisen kann.

Der Zahnersatz ist in der Schweiz teuer und es ist der beste Weg seine Kosten zu senken, wenn sie mehrere unverbindliche Kostenvoranschläge einholen und vergleichen.

Die SEEKLINIK ZÜRICH unterstützt Sie dabei!

Scheuen Sie sich nicht, uns ganz einfach zu schreiben oder anzurufen.

Operationen an der Nase

Operationen an der Nase

Operationen an der Nase gehören weltweit zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen. Vielen Menschen entspricht die eigene Nase nicht ihren eigenen Vorstellungen von Schönheit.

Kein Wunder: Die Nase sitzt in der Mitte des Gesichtes und prägt massgeblich das eigene Aussehen. Leider entspricht sie in Form und Größe nicht immer unseren eigenen Wunschvorstellungen. Eine schöne Nase sollte sich harmonisch ins Gesicht einfügen.

Nicht immer ist dies der Fall und die Nase wird auffällig oder unpassend proportioniert wahrgenommen. Eine operative Nasenkorrektur darf dabei nicht die Funktion der Nase beeinträchtigen.

Solche Operationen sollten nur von einem gut ausgebildeten und erfahrenen Operateur durchgeführt werden.

Gerne beraten Sie unsere Experten. Schreiben Sie uns einfach an!

Regelmässige Zahnpflege

Regelmässige Zahnpflege

In die Zahnpflege sollte man unbedingt die regelmässige professionelle Reinigung der Zähne beim Fachmann integrieren lassen. Es empfiehlt sich alle 6 Monate bei der Dentalhygiene eine professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen zu lassen.

Es gibt Bereiche im Mund, die mit einer herkömmlichen oder elektrischen Zahnbürste nicht zu erreichen sind. Zahnzwischenräume, Zahnfleischränder und Kauflächen bieten einen optimalen Platz für Bakterien, sich zu vermehren.Die professionelle Zahnreinigung ist eine fachmännische Reinigung mit speziellen Instrumenten.

Das Resultat einer PZR sind krank machende und ästhetisch störende Beläge zu lokalisieren und zu entfernen. Durch den Eingriff fällt auch das Risiko an Karies oder Parodontitis zu erkranken. Eine PZR verringert das Risiko einer Infektion an den Zähnen und am Zahnfleisch und verlängert die Lebensdauer von Implantaten, Kronen und Brücken.

Die regelmässige Dentalhygiene entfernt bei der professionellen Zahnreinigung mit Hilfe von Ultraschallinstrumenten, Pulverspray (Air Flow) und manuellen Instrumenten bakterielle Beläge,  unschöne Verfärbungen und Zahnstein.Den Abschluss einer professionellen Zahnreinigung bilden spezielle Lacke und Gele.

Somit haben neue Bakterien keine Chance, sich schnell wieder zu vermehren. Uns ist es sehr wichtig, dass alle unsere Patienten stets auf dem aktuellsten Stand sind, wenn es um Informationen rund um die Zahnhygiene geht. Mangelnde Zahnhygiene ist der Nährboden für Erkrankungen der Zähne und der Mundschleimhaut.

Bei Fragen zur Zahnpflege beraten wir Sie gerne! Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail!

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Dentale Unfälle

Dentale Unfälle

Zahnunfälle oder dentale Unfälle passieren bei Kindern häufig bei Stürzen im Spielen. Ab dem Kindesalter kommen Unfälle im Zusammenhang mit Zahnschäden gehäuft beim Sport und Verkehrsunfällen vor.

Der lose Zahn sollte nicht abgewischt oder gar desinfiziert und nur an der Zahnkrone berührt werden. Der Zahn sollte dabei in einerZahnrettungsbox (spezielles Nährmedium) transportiert werden. Falls keine Zahnrettungsbox greifbar ist, kann der Zahn auch in Milch gelagert oder in einen Gefrierbeutel oder Frischhaltefolie eingewickelt werden.

Der Zahn lässt sich unter bestimmten Bedingungen wieder einsetzen, deshalb sollte der Verunfallte zusammen mit dem Zahn schnellstmöglich ein Zahnarzt aufzusuchen.

Für weitere Fragen zu dentalen Unfällen können Sie uns gerne anschreiben. Wir beraten Sie gerne!

Fusspilz (Tinea pedum, Tinea pedis)

Fusspilz (Tinea pedum, Tinea pedis)

Viele Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an einem Fuss- oder Nagelpilz (Tinea pedis). Es muss erwähnt werden, das auch die Gehr sich daran anzustecken ebenfalls sehr hoch ist.

Die Füsse sind bei Fusspilz, die mit Abstand am häufigsten befallene Stelle der Haut. Pilze wachsen gerne an warmen und feuchten Orten und finden in Schuhen und Strümpfen optimale Lebensbedingungen. Die gleichen Pilze können jedoch praktisch auch jede andere Stelle der Haut infizieren.

Häufig werden Fusspilz und Nagelpilz (Tinea pedis) miteinander verwechselt. Fußpilz ist eine Infektion der Haut und Nagelpilz dagegen eine Infektion der Nägel. In diesem Beitrag handelt es sich um einen Blog über den Fusspilz. Aber nahzu jeder Nagelpilz stammt aus einem Fusspilz.

Erreger

• Fadenpilze (Dermatophyten)
• Schimmelpilze
• Hefepilze (z.B. Candida albicans)
Risikofaktoren
Die Durchblutung der feinsten Gefässe nimmt mit zunehmenden Alter ab und ältere Menschen haben ein grösseres Risiko an Fusspilz zu erkranken. Auch alle anderen Arten von Durchblutungsstörungen steigert die Fusspilzgefahr:
Starkes Rauchen
Krampfadern
Herzinsuffizienz
Diabetes
Medikamenten, die die Immunabwehr senken (z.B. Kortison)
Bestimmte Sportarten (Schwimmen, Ringen)

Fusspilz geht aus einem oder aus mehreren Pilzen hervor, deshalb können Menschen aus dem gleichen Haushalb sich gegenseitig anstecken. Deshalb ist es sehr wichtig Handtücher, Schuhe, Kleidung oder Socken strikt zu teilen. Auch eine übertriebende Körperhygiene führt dazu, dass die Haut ständig feucht bleicht und den Schutzmantel der Haut auflöst.

Symptome

Oft beginnt die Ausbreitung des Fusspilzes (Tinea pedis) in den Zehenzwischenräumen. Zu Beginn ist der Fusspilz optisch kaum zu erkennen. Die ersten Beschwerden treten erst auf, wenn die Pilze tiefer in die Haut eindringen. Die Symptome beginnen mit einem starken, hartnäckigen Juckreiz zwischen den Zehen. Die Haut beginnt im Anschluss zu nässen, einzureissen und die betroffenen Hautregionen schmerzen bei Bewegungen. Die Haut quillt auf, schuppt sich und unter den weisslichen Hautschuppen wird gerötetes Gewebe sichtbar. Bei unbehandeltem Fusspilz lösen sich mit der Zeit immer größere Hautpartien vom Untergrund ab.
Der Fusspilz breitet sich oft von den Zehenzwischenräumen auf die Oberseiten der Zehen, auf den Fußrücken und die Fußsohlen aus.

Behandlung

Fusspilz heilt sehr selten von alleine ab und sollte auf jeden Fall behandelt werden. Fußpilz wird in der Regel lokal durch das Auftragen von Cremes, Sprays oder Lösungen behandelt, die Antimykotika (Antipilzmittel) enthalten. Falls der Erfolg jedoch ausbleiben sollte ein Dermatologe aufgesucht werden.

Ratschläge gegen Fusspilz

• Bei einer Pilzinfektionen sollte auch die Haut, die Haare und die Nägel mitbehandelt werden
• Wäschewaschen bei mindestens 60 °C, optimal bei 90 °C oder mit einem pilztötenden Feinwaschmittel (aus der Apotheke).
• Atmungsaktive Kleidung und Schuhe verwenden.
• In Duschen oder Umkleiden immer Badeschuhe verwenden und nach dem Duschen immer die Zehenzwischenräume gut abtrocknen
• Nach Möglichkeit offene Schuhe tragen
• Hände und Füsse regelmässig eincremen

Sie haben Fusspilz? Dann Sie uns eine Nachricht. Wir beraten Sie gerne!

Narkosen mit Lachgas

Narkosen mit Lachgas

Auch heute noch ist der Gang zum Zahnarzt eine emotionale Belastung für viele Patienten. Um kostspieligen und aufwendigen Narkosen aus dem Weg zu gehen, hat der Einsatz von hochmodernen Geräten zum Gebrauch von Lachgas als Sedierung, in Zahnarztpraxen stark zugenommen. Notwendig ist aber eine grundlegende Ausbildung des Zahnarztes und seiner Assistenz in einer Fortbildung.

Die chemische Bezeichnung von Lachgas ist Distickstoffmonoxid (N2O), ein nichtallergenes und nicht reizendes Gas. Es beeinflusst das zentrale Nervensystem (ZNS) und wirkt auf die Betroffenen schmerzstillend und  beruhigend. Das Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas wird über eine Nasenmaske eingeatmet.

Narkosen mit Lachgas bietet viele Vorteile: Es ist eine sehr sichere und gut steuerbare Methode. Die Wirkung setzt schnell ein und ehemals nicht mögliche Behandlungen sind nun gut machbar. Die Wirkung ist nach Stopp der Zufuhr einigen Minuten wieder aufgehoben.

Lachgas hat eine entspannende Wirkung für Patienten und die Behandlung wird kürzer, als es tatsächlich ist, wahrgenommen.  Durch die Inhalation wirkt Lachgas relativ schnell und unterdrückt den Würgereiz des Patienten. Ein Pneumothorax, eine Schwangerschaft oder spezielle Augenoperationen stellen absolute Kontraindikationen für den Einsatz von Lachgas dar. Notwendig ist  die Mitarbeit des Patienten während des Gebrauchs von Lachgas.

Gerne beraten wir Sie in Fragen zum Lachgas in der Zahnheilkunde. Schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir helfen Ihnen gerne!