Elektrische Zigaretten (E-Zigaretten) erfahren seit einigen Jahren eine zunehmende Beliebtheit und eine gewisse Attraktivität unter den Rauchern. Diese neuen Zigaretten bestehen aus einem eingebauten Akku, Mundstück und einer Vernebelungseinheit und der Gebrauch wird als Dampfen bezeichnet. Eine auswechselbare Kartusche mit einem Liquid enthält unter anderem die Vernebelungsmittel, Alkohol, Wasser und Nikotin (je nachdem Liquid).

Es gibt aktuell noch keine Langzeitstudien über den Konsum von elektrischen Zigaretten und eine Prognose über das Dampfen kann noch nicht eindeutig gegeben werden. Gesundheitsschäden können nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Auch elektrische Zigaretten enthalten Nikotin und machen körperlich und seelisch abhängig.

Für starke Raucher besteht die Möglichkeit durch E-Zigaretten vom Rauchen loszukommen. Das bringt aber die Gefahr mit sich, dass durch das gleichzeitige Rauchen von herkömmlichen Zigaretten und E-Zigaretten eine Zunahme des Gesundheitsrisikos steigt. Wenn Nichtraucher mit dem Gebrauch von E-Zigaretten beginnen, besteht die Gefahr einer Nikotinabhängigkeit. E-Zigaretten gefährden auch die Gesundheit von passiven Rauchern durch den erzeugten Dampf.

Die in E-Zigaretten zugesetzten gut schmeckenden Aromastoffe finden eine hohe Akzeptanz bei Jugendlichen und stellen ein Risiko für das Tabakrauchen.

Heutzutage unterliegen elektrische Zigaretten den Richtlinien der Europäischen Union für eine einheitliche Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen für nikotinhaltige E-Zigaretten. Liquids ohne Nikotin sind von diesen Reglements ausgenommen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, das weder rauchen noch dampfen gesund ist. Auch elektrische Zigaretten haben ein gewisses Suchtpotential und sind zum Rauchstopp nicht geeignet.

Wietere Informationen zum Rachstopp können Sie gerne auch in der Lungenliga Schweiz erhalten.

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