Morbus Parkinson zählt neben dem Morbus Alzheimer zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems, von der überwiegend Menschen zwischen 55 und 80 Jahren betroffen sind.

Morbus P. gilt, neben dem Morbus Alzheimer, als eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im Alter. Die chronische Erkrankung des Nervensystems tritt im häufig zwischen dem 6. und 8. Lebensjahrzehnt auf und führt zum massiven Absterben von Nervenzellen im Mittelehirn (Substantianigra) und einem daraus resultierenden Dopamin-Mangel. Männer sind dabei häufiger als Frauen betroffen. Die klassischen Symptome der Erkrankung sind: Tremor (Muskelzittern), Akinese (Bewegungsarmut) und Rigor (Muskelstarre).

Es gibt drei verschiedene Parkinson-Syndromen:

  • Das Idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) ist die häufigste Form einer Parkinson Erkrankung, mit weitgehender unbekannter Ursache.
  • Die Symptomatische oder sekundäre Parkinson-Syndrom entsteht durch Giftstoffe, Erkrankungen im Gehirn (Tumore) oder durch neurologische Medikamenten.
  • Beim Atypischen Parkinson-Syndrom sind mehrere Systeme im Gehirn gleichzeitig betroffen und die Erkrankten leiden an mehreren Beschwerden gleichzeitig. Daher wird es auch als Parkinson Plus-Syndrom bezeichnet bekannt.

Betroffene an P. bekommen in der Regel zu den Haltungs- und Gehstörungen noch zusätzliche Ausfälle in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit (Demenz).

Ein Verdacht an Morbus P. erkrankt zu sein, muss von einem Neurologen bestätigt und andere mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden. Die Behandlung der Betroffenen wird von einem Neurologen überwacht und besteht aus einer medikamentösen Therapie in Kombination mit Physiotherapie und Ergotherapie. Eine Prävention und eine Heilung gibt es beim Morbus P. leider noch nicht.

Betroffene können durch die Therapiemassnahmen und Betreuung nahezu beschwerdefrei leben und ihren Alltag mit Erfolg bewältigen.

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