Am 6. Januar eines jeden Jahres verkleiden sich zahlreiche Kinder als die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland, um durch die Strassen zu ziehen und die Häuser mit den Buchstaben C+M+B zu beschriften. Sie gehörten zu den ersten, die das Jesuskind sahen: Caspar, Melchior und Balthasar.

Die drei Sterndeuter aus dem Osten entdeckten einen besonders hellen Stern am Himmel. Der Stern war sehr viel heller als die anderen Sterne am Himmel und sie gingen davon aus, dass der König der Juden geboren sei.

Und so zogen die drei Könige los und folgten dem sehr hell leuchtenden Stern, bis sie schliesslich vor einer Hütte in Bethlehem standen. Der Stern hatte sie zu der Geburt von Jesus Christus geführt. Die Könige hatten auch zahlreiche Geschenke für den Neugeborenen mitgebracht: Gold, die Heilpflanze Myrrhe und Weihrauch. Die drei Sterndeuter betrachteten Jesus als den Sohn Gottes und gingen nach dem Besuch wieder zurück in den Osten.

Seit dem Mittelalter ist es Brauch, dass verkleidete Kinder oder auch Erwachsene umherziehen, an den Türen klingeln und an den Hauseingängen die Jahreszahl und C+M+B schreiben. Sie sammeln Geld für bedürftige Kinder auf der ganzen Welt. Die Buchstaben C, M und B stehen für „Christus Mansionem Benedicat“, was übersetzt „Christus segne das Haus“ bedeutet. Gott soll das Haus durch den Besuch der Sternsinger vor Unglück bewahren.

Das Fest der Heiligen Drei Könige wird auch Dreikönigstag oder Epiphanias genannt. Die Gebeine von den Heiligen Drei Königen liegen bis heute im Kölner Dom. Die drei Sterndeuter werden heute auch „Könige“ genannt.

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