Die häufigste Infektionskrankheit der Welt ist Karies. Vor dieser Krankheit werden auch nicht Kleinkinder geschont. Milchzähne haben einen Zahnschmelz, der noch nicht ausreichend resistent genug gegen Bakterien ist. Die Bakterien halten sich in der Plaque aus Speiseresten auf. Dort wird aus Zucker, Säuren produziert. Die Säuren lösen Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus und machen es damit verletzbar. Der Zahnschmelz braucht vier Stunden, um einen 30 minütigen Säureangriff wieder mit Bestandteilen auszugleichen braucht der Zahnschmelz vier Stunden.

Wichtig ist, zu wissen, dass Karies eine Infektionskrankheit und somit nicht vererbbar ist. Deshalb sollten die Eltern auf eine zuckerfreie Ernährung ihrer Kleinkinder achten und nach jedem Zuckerkonsum, die Zähne putzen lassen.

Kinder mit kariösen Milchzähnen haben ein mehrfach höheres Risiko, auch an den bleibenden Zähnen Karies zu bekommen. Die Milchzähne dienen auch als Platzhalter für die nachfolgenden bleibenden Zähne.

Milchzähne sollten morgens und abends mit einer Zahnbürste gereinigt werden. Zuckerhaltige Getränke gehören nicht in die Saugflasche und das Kind sollte frühzeitig lernen aus einem Glas zu trinken. Im Gegensatz zu Erwachsenen schädigt ständiges Umspülen mit Wasser den Zahnschmelz.

Mit der Pflege der Milchzähne wird der Grundstein für spätere gesunde Zähne gelegt.

Über eine mögliche Zahnversiegelung sollte ein Zahnarzt von Fall zu Fall entscheiden.

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