Das Corona-Virus breitet sich in der Schweiz und Europa weiter aus. Das führt nach sich, dass es eine erhöhte Nachfrage nach Mundschutz und Atemmasken gibt. In vielen Apotheken sind Atemmasken und Mundschutz bereits vergriffen. Der Zoll fand Masken, die einschmuggeln versucht worden sind und auch an der Klinik Charité in Berlin wurde eine komplette Lkw-Ladung mit Atemschutzmasken gestohlen. Nach Schätzung der WHO werden jeden Monat etwa 90 Millionen Atemschutzmasken und 80 Millionen Untersuchungshandschuhe gebraucht. Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz, wie ihn Ärzte bei medizinischen Eingriffen nutzen, schütze nicht zuverlässig vor einer Ansteckung mit dem neuen Virus Sars-CoV-2. Auch die von Chirurgen getragenen OP-Masken sind nur noch eingeschränkt zu finden, obwohl auch diese nahezu keinen Schutz vor einer Infektion bieten.

Es gibt nämlich keine eindeutigen Beweise, dass OP-Masken das Ansteckungsrisiko für eine gesunde Person signifikant verringern. Sie könnten sogar den gegenteiligen Effekt nach sich ziehen, in dem es ein falsches Sicherheitsgefühl beim Träger erzeugt. Dadurch könnten zentrale Hygienemassnamen, wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.

Anders verhält es sich in Risikogebieten oder bei bereits Infizierten, dort sollte man eine Mund-Nase-Schutzmaske im öffentlichen Raum tragen.

Die wichtigste und effektivste Massnahme sind immer noch eine gute Händehygiene, korrekte Husten- und Niesetikette und das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 – 2 Metern von krankheitsverdächtigen Personen.

Das Tragen einer Mundschutz-Maske ist für bereits erkrankte Personen, die sich im öffentlichen Raum bewegen müssen, um andere nicht anzustecken ist ebenfalls sinnvoll.

Sogenannte FFP3-Masken (Spezielle Feinpartikelmasken) haben noch den besten schützenden Effekt. Mit diesen Masken könne man aber im Alltag nicht lange tragen und benützen. FFP3-Masken mit eingebautem Filter sind nur für einen Einsatz im medizinischen Bereich sinnvoll. Hundertprozentige Sicherheit biete aber auch das nicht.

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