Säurehaltige Lebensmittel (z.B. Zitrone) und Getränke können die Zähne beim Konsum nachhaltig schädigen. Ein sofortiges Putzen der Zähne, nach dem Verzehr von saurem Lebensmittel, wird das Problem noch zusätzlich verstärkt.

Nahrungsmittel mit hohem Anteil an säurehaltigen Bestandteilen (wie z.B. Zitrone, Softdrinks, Fruchtsäfte, saure Obstsorten) schwächen nach dem Konsum, die Schutzschicht des Zahnes. Um den Geschmack der Getränke noch zu verstärken, mischen die meisten Produzenten noch Zitronensäure in ihre Produkte bei. Kalzium und Phosphat werden dabei aus dem Zahnschmelz herausgelöst. Wenn der Konsument nun direkt nach dem Essen die Zähne putzt, sind die Mineralien weg. Dadurch wird der Zahnschmelz demineralisiert und damit empfindlicher gegen Reize.

Angegriffene Zähne am Anfang sind schwer zu diagnostizieren. Im Laufe der Zeit nehmen die Schneidekanten und die Höcker der Zähne ab und werden empfindlicher gegen Hitze und Kälte. Um jetzt den Zahn nicht durch zusätzliches mechanisches Reinigen zu schädigen, sollte man auf das Zähneputzen, für 30 Minuten (besser 60 Minuten) verzichten. Diese Zeit braucht der Körper, um die Säure durch den eigenen Speichel zu neutralisieren. Die Enzyme im eigenen Speichel neutralisieren teilweise die aufgenommenen Säuren. Fluoride oder Mineralien schützen die Zähne vor der alltäglichen Abnutzung. Fluoride stärken die Bindung der Mineralien und machen die Zähne somit unempfindlicher gegen den Angriff von Säuren.

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